22. Internationales Schlittenhunderennen Nasssau

13. bis 14. Februar 2016

Neuigkeiten

08.12.2016 - 21:20

Schon zwei Lichtlein sind angezündet und vereinzelt hat Frau Holle uns auch schon ein wenig von Ihrer weißen Pracht niederrieseln lassen. Es wird also höchste Zeit uns langsam auf das nächste Schlittenhunderennen in Nassau zu freuen. Hiermit können wir offiziell verkünden, dass die nächste Auflage des Rennens vom 10. bis 12.02.17 stattfinden wird. Der Freitag dient dabei als Prolog ohne Zeitnahmepflicht für die Wertungskombination mit den Rennen in Schöneck und Oberwarmsteinach. Am 11. und 12.2. findet dann in Nassau die Deutsche Meisterschaft in der Mitteldistanz statt. Weitere Informationen folgen...

12.02.2016 - 07:50

!!! Hier nur noch mal zur Sicherheit: !!! Das Rennen für dieses Wochenende ist leider auf Grund von Schneemangels abgesagt worden! The race in Nassau was cancelled due to missing snow!

08.02.2016 - 22:21

Leider ist es jetzt Gewissheit. Das Schlittenhunderennen in Nassau muss in dieser Saison trotz Verschiebung und vielen Stunden des Hoffens und Bangens leider aufgrund von Schneemangel abgesagt werden. Bei den anhaltend milden Temperaturen ist die Durchführung des Rennens am Wochenende nicht zu gewährleisten. Wir sind alle sehr traurig und hoffen auf Verständnis bei allen Teilnehmern und Zuschauern.

Informationen für interessierte Zuschauer und Gäste

Kind mit Schlittenhund

Das Schlittenhunderennen Nassau, ein schöner Ausflug für die ganze Familie. Da Traditionell viele Fragen von interessierten Zuschauern im Vorfeld des Rennens bei uns eintreffen, möchten wir hier kurz die wichtigsten Informationen zum Rennen für unserer Zuschauer zusammenfassen. Das Rennen findet in diesem Jahr über drei Tage vom 6.2. – 8.2.2015 statt. Für Zuschauer ist dabei gleichermaßen der Samstag wie auch Sonntag attraktiv, da alle Teilnehmer (Musher) jeweils einen Lauf an beiden Tagen fahren müssen. Die Gespanne starten dabei einzeln in einem Abstand von wenigen Minuten, immer gruppiert nach ihrer jeweiligen Starterklasse. Letztere ergibt sich aus der Art der eingesetzten Hunden, der Anzahl der Hunde sowie der zu absolvierenden Streckenlänge. Die Anzahl der eingesetzten Hunde reicht dabei von einem Hund mit einem Sportler auf Ski, über 2-, 4-, 6- oder 8- Hundegespannen bis hin zu 12 oder mehr Hunden in der offenen Klasse. Während die kleineren Gespanne häufig in der Kategorie Sprint (Streckenlänge bis 15km) starten, gehen große Gespanne vornehmlich in der Kategorie Mitteldistanz (bis 40km Streckenlänge) an den Start. In Nassau sind beide Kategorien vertreten. Während in diesem Jahr unter den Sprintern erneut die Qualifikation zur Weltmeisterschaft ausgefahren wird, konnte sich Nassau in diesem Jahr erfolgreich für die Austragung der Deutschen Meisterschaft in der Mitteldistanz bewerben.

Da die Startzeiten der einzelnen Kategorien erst einen Tag vor Wettkampfbeginn festgelegt werden können, kann an dieser Stelle nur darauf hingewiesen werden, dass erfahrungsgemäß zuerst die Gespanne der Mitteldistanz auf die Strecke geschickt werden. Die ersten Starts sind hier an beiden Tagen gegen 9 Uhr. Wer also die großen Gespanne in Aktion sehen will, für den empfiehlt sich ein frühes Kommen. Doch auch wer später kommt, wird die Gespanne noch bei Ihrer Zieleinfahrt begrüßen können. Grundsätzlich bieten sich der Start und der Zielbereich als beste Plätze für Zuschauer, da hier im Abstand von wenigen Minuten die einzelnen Gespanne hautnah an einem vorbeifahren. Aber da wir uns in einem Skigebiet befinden, spricht natürlich nichts dagegen, auch einen kleinen Spaziergang in den Wald zu unternehmen und die Gespanne von der Strecke aus anzufeuern.

Abseits des Renngeschehens ist der sogenannte Stake-Out (das Fahrerlager) der wohl beliebteste Punkt bei unseren Zuschauern. Hier kann man nicht nur beobachten wie die Tiere vor und nach dem Rennen versorgt werden, sondern auch intensiv auf Körperkontakt mit den Vierbeinern gehen. Alle Schlittenhunde-Rassen gelten als ausgesprochen verschmuste Zeitgenossen und können nie genug Streicheleinheiten bekommen. Natürlich bitten wir alle Teilnehmer zuvor kurz das Einverständnis der Musher einzuholen und deren Anweisungen Folge zu leisten. Neben sportlichen Höchstleistungen und Kuscheleinheiten ist ebenso für die Versorgung mit Speisen und Getränken sowie einer Möglichkeit zum Aufwärmen gesorgt.

Wir hoffen wir konnten damit ein Paar der wichtigsten Fragen beantworten und hoffe viele Interessierte mit einem Besuch beim Schlittenhunderennen diesen traumhaften Sport ein wenig näher bringen zu können.

Eine wichtige Sache zum Schluss, wir möchten alle Hundebesitzer bitten, den eigenen Vierbeiner bitte nicht mit zum Rennen zu bringen. Haben Sie vielen Dank!

Das 20. Internationale Schlittenhunderennen 2013

Nach dem 1993 der erste von inzwischen 18 Wettkämpfen im Schlittenhunderennen in Nassau stattfand, konnten in den folgenden Jahren regelmäßig Starter aus ganz Europa begrüßt werden. Die meisten der vergangenen Rennen dienten dabei als Wertungsläufe zum Sachsenpokal. Im Jahr 2009 konnte der Wettkampf dann als Lauf zur Europameisterschaftsqualifikation seine Qualitäten beweisen. Die vielen positiven Reaktionen der Aktiven und Besucher über Strecke, Organisation sowie das familiäre Miteinander bestätigen, dass der Ort Nassau und der Schlittenhundesport einfach untrennbar zusammengehören.

Das überwiegende Credo der Teilnehmer der letzten Jahre in Punkten Streckenführung, Anspruch und Schönheit war mehr als positiv. Neben der wunderschönen Landschaft wurde vor allem die große Abwechslung im Streckenprofil gelobt. Die reibungslose Durchführung und Organisation der Wettkämpfe in Nassau resultiert nicht zuletzt zu einem großen Teil auch aus der großen Unterstützung durch die Bevölkerung, zahlreicher freiwilliger Helfer, Vereine und Gewerbetreibender.

Kind mit Schlittenhund

Der diesjährige Wettkampf dient neben der Wertung als Sachensmeisterschaft und der Wertung im Deutschlandcup wieder als Qualifikationslauf zur Europameisterschaft der Schlittenhunde. Das Rennen selbst erstreckt sich über zwei Wettkampftage. Erwartet werden bis zu 120 internationale Teilnehmer und damit bis zu 700 Schlittenhunde. Gestartet wird, je nach Teilnehmerfeld, in allen zur Europameisterschaft zugelassenen Klassen. Aufgrund der Vielzahl der Starter erfolgt an beiden Tagen der erste Start jeweils 9 Uhr. Danach starten die einzelnen Teilnehmer nach Kategorien geordnet in 2 bis 3 min. Abstand. Der letzte Start erfolgt, abhängig vom endgültigen Teilnehmerfeld, gegen ca. 14 Uhr. Der letzte Zieleinlauf wird ca. 2 Stunden danach erwartet. Neu in diesem Jahr ist, dass es nicht nur Wertungsläufe im Bereich Sprint (2-8km) sondern zusätzlich im Bereich Distance (bis zu 40km) geben wird.

Die gute Versorgung mit Speis und Trank sowie diverse Händler runden das Programm des Schlittenhunderennens ab. Es ist ebenso möglich, mit den eigenen Ski die Weiten des Nassauer Skigebiets zu erkunden.

Des Weiterem steht vor allem die enge Verbindung zwischen Teilnehmern und Publikum im Stake-Out, dem Fahrerlager des Schlittenhundesports, für das einzigartig familiäre Flair dieser Sportart. Der Siberian Husky und der Alaskan Malamute, die Profisportler unter den nordischen Schlittenhunden, sind bekannt für ihr großes Schmusebedürfnis und ihre herzliche Art. Nach Absprache mit dem Musher können die Tiere gern und intensiv gestreichelt werden.

Der Austragungsort: Nassau im Erzgebirge

Orgel von Nassau

Der Ort Nassau ist einer von fünf Stadtteilen der Stadt Frauenstein. Diese gehört zum neu geschaffenen Kreis Mittelsachsen im Freistaat Sachsen. Nassau ist dabei als >>staatlich anerkannter Erholungsort<< der überwiegend touristisch und sportlich geprägte Teil des Stadtgebietes. Die Stadt Frauenstein umfasst insgesamt um die 3300 Einwohner und bildet eine Fläche von mehr als 60 Quadratkilometer. Nassau selbst bildet genau das Zentrum des Dreiecks Chemnitz - Dresden - Prag. Überregional ist Nassau außer als Erholungsort, vor allem durch die noch original erhaltene Silbermannorgel der ortseigenen Kirche bekannt.

Eine über hundert Jahre überdauernde touristische Tradition begründet sich auch in der reizvollen landschaftlichen Lage zwischen Mittel- und Osterzgebirge. Nassau selbst ist als eines der längsten Waldhufendörfer Sachsens eingebettet in ein stark fallendes Tal und umsäumt von stattlich, überwiegend bewaldeten Höhenzügen. Beginnend auf einer Höhe von ca. 500m über NN im Tal der Freiberger Mulde zieht sich der Ort als typisches Zeilendorf in einer Länge von 8km bis hin zum Töpfer Wald. Dessen höchste Erhebung ist mit 805 m über NN der im Volksmund bekannte >>Drachenkopf<<. Dieser ist Mittelpunkt eines ca. 2000 Hektar großen Waldgebiets, dass durch keinerlei öffentliche Verkehrswege durchschnitten wird. Mit seiner einzigartigen Schneesicherheit bildet dies eines der schönsten Skigebiete der Region.

Skirennen in Nassau

Diese Voraussetzungen, sowie die große Sportbegeisterung im gesamten Ort waren, und sind Grundlage für die Durchführung zahlreichen Wintersportveranstaltungen aller Art. Erinnert sei an dieser Stelle nur an die 1959 aus der Taufe gehobenen internationalen Damenskirennen, bei denen regelmäßig die besten Athletinnen der Welt zu Gast waren. Auch wurden anfänglich vereinzelt, später wegen der hohen Schneesicherheit immer wieder die jährlichen stattfinden Kinder -und Jugendspartakiaden im Skilanglauf auf den international bestätigten Wettkampfstrecken durchgeführt. Der ständige Ausbau des Skigebiets sowie Investitionen in die Infrastruktur führten unter anderem dazu, dass 1993 mit dem ersten internationalen Schlittenhunderennen in Nassau eine bis heute andauernde Tradition ihren Ursprung fand.

Weitere Informationen unter: www.nassau-im-erzgebirge.de

Der offizielle Veranstalter: Der Schlittenhunde-Sportverein Sachsen e.V.

Schlittenhunderennen

Der Schlittenhunde-Sportverein Sachsen e.V. (SSVS) leistet mit seinen Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag zur Bereicherung des Angebotes an Sportveranstaltungen im Bundesland Sachsen. Der SSVS richtet pro Saison (Oktober bis März) ein oder zwei Wagenrennen und mindestens drei Schneerennen für Schlittenhunde aus. Die Sportfreunde des SSVS beteiligen sich an nationalen und internationalen Meisterschaften im In - und Ausland. Der Verein stellt mit über siebzig Mitgliedern einen der stärksten Mitgliedsvereine im deutschen Dachverband für Schlittenhunde.

Das Ausrichten von Rennen ist nicht die einzige Tätigkeit des Vereins, es werden ebenso Trainings-Camps und Seminare durchgeführt. Fairer sportlicher Umgang, Natur- und Tierschutz sind drei der zentralen Grundsätze des Vereins, die sich auch in der engen Zusammenarbeit mit dem Kreis- und Landessportbund äußert. Viele Mitglieder des SSVS haben spezielle Ausbildungen auf dem Gebiet des Tier- und Landschaftsschutzes, als Hundesanitäter oder als qualifizierte Rennleiter.

Weitere Informationen unter: www.ssvs.de

Der Schlittenhundesport im Allgemeinen

Schlittenhund

Im Jahre 1925 erlangte der bis heute bekannteste Schlittenhund Balto seine weltweite Berühmtheit. Er war jener Hund, der beim letzten Staffellauf zwischen Anchorage und Nome im Westen Alaskas das Schlittenhundeteam durch Eis, Schnee und Blizzards führte, mit überlebenswichtiger Medizin im Gepäck, die die Stadt vor einer Diphtherieepidemie retten sollte. Hiervon inspiriert wurde 1973 das erste „Iditarod“-Rennen ausgeführt, das über 1161 Meilen durch gefrorenes Land, Wildnis und Gebirgszüge, Eismeer und harte Winde führt. Seither sind solche Rennen sowohl in Nordamerika als auch in Europa zu einer populären Wintersportart geworden.

In Europa finden in jedem Jahr eine große Zahl von Schlittenhunderennen statt. Generell wird zwischen Wagenrennen und Schlitten- oder Schneerennen unterschieden.

Die Wagenrennen haben eher Trainingscharakter. Sie werden hauptsächlich so durchgeführt, dass die Schlittenhundeteams Trainingswagen ziehen. Dies sind dreirädrige, hauptsächlich aber vierrädrige, Gefährte ganz unterschiedlicher Konstruktion, auf denen der Musher ganz ähnlich wie auf einem Schlitten steht, hinter denen er sich aber auch laufend bzw. schiebend an der Fortbewegung beteiligen kann. Die Mehrzahl der mitteleuropäischen Musher ist auf Grund der klimatischen Bedingungen gezwungen, ihre Hunde hauptsächlich mit dem Trainingswagen, anstatt mit dem Schlitten, zu trainieren.

2. Schlittenhund

Die eigentliche und wichtigere Domäne des Schlittenhundesports bilden die Schlittenrennen auf Schnee. Vergleichbar mit der Unterteilung der Laufsportarten in der Leichtathletik nach Distanzen unterscheidet man Schlittenhunderennen über sehr unterschiedliche Entfernungen. Man bezeichnet sie als Sprintrennen, Mitteldistanzrennen und Langstreckenrennen. Die Zuordnung einzelner Veranstaltungen zu einer dieser Kategorien wird regional unterschiedlich vorgenommen. So wird man in Nordeuropa und den USA Rennen, die hierzulande als Mitteldistanz eingestuft werden, eventuell noch als Sprint bezeichnen.

In Deutschland erfolgt die Unterteilung in etwa so: Sprintrennen bis (je nach Teamgröße) 10-20 km, Mitteldistanz 20-50 km, Langstrecke einige 100 km.

Generelle Impressionen vergangener Rennen

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